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SUMMARY:Ausstellung: Putzlappen - Ein internationales Mail Art Projekt
DESCRIPTION:Ausstellung verlängert bis zum 06. Dezember 2020\nÜber 100 regionale und überregionale Werke zum Thema Kunst mit\, auf und von Putzlappen.\nEine Produktion der Kunstinitiative „Im Friese“ e.V. gefördert vom Freistaat Sachsen in der Art Factory Flox.\ngeöffnet immer sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung \n\n\n\n\nMail Art Ausstellung mit internationaler und regionaler Beteiligung in der Galerie ART FACTORY FLOX der Kunstinitiative „Im Friese“ e.V. Friesestraße 31 in 02681 Schirgiswalde-Kirschau. \nDie Ausstellung ist vom 6. September bis 06. Dezember jeweils an den Sonntagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet. \n194 Künstler aus 40 Ländern und 20 Schülerarbeiten der Pumphut-Grundschule Wilthen beteiligen sich mit Werken auf\, von und mit Putzlappen. Ein bunter Mix an Arbeiten\, die mit der Post (analog\, snail mail) versandt wurden. \nHier geht es zu einer Übersicht aller eingereichten Arbeiten. \n  \n\n\n\n\n\n\n\nDer Wilthener Horst Spottke übergab uns eine Applikation auf Putzlappenstoff\, die im ehemaligen Kunstzirkel des VEB VEGRO entstand und die im Maschinensaal übernäht wurde. Ein historisches Zeugnis. \n\n\n\n\n\n\n\n\nHistorisches: \nMitte des 19. Jahrhunderts wurden in der Fabrik der Gebr. Friese in Kirschau erstmalig industriell aus Baumwollabfällen Putzlappen und billige Decken hergestellt\, auch für den Export nach Indien\, Afrika und für die Schifffahrt. 1921 entwickelte sich dann die Gebrüder Friese AG zum weltgrößten Decken- und Putzlappen-Produzenten. \nDie alten zentralen Fabrikanlagen der Gebrüder Friese AG sind jetzt Heimstatt des rührigen und größten regionalen Kulturvereins\, der Kunstinitiative „Im Friese“ e.V. \nNicht nur für Kunstinteressierte: \nDie ehemalige und noch bestehende Textilproduktion in Kirschau und in der gesamten Oberlausitz\, hat ein großes Interessenpotential bei den in der Region beheimateten Menschen. Das „Putzlappen“ Mail Art– Projekt wirkt nicht auf einer  überintellektualisierenden Ebene\, sondern weist ganz real auf die historische und gegenwärtige Bedeutung dieses kleinen Hilfsmittels\, dieses Reinigungswunder für alle Lebens- und Arbeitslagen hin. \nDas Projekt: \nDer so erfolgreiche traditionelle „Putzlappen“ war für die Künstler Medium der Gestaltung und Kunstobjekt. Ein internationaler Aufruf für ein Mail Art Projekt (Kunst die per Post versandt wird – die international über vielfältige Vernetzungen und Akteure verfügt) „Putzlappen/Cleaning Rag“ stand am Anfang. \nDer Gestaltung wurden keine Grenzen gesetzt. Der Putzlappen wurden entwickelt\, bemalt\, gezeichnet\, beschrieben\, bestickt\, mit der Nähmaschine bearbeitet\, bedruckt\, durchlöchert\, collagiert. Selbst Installationen und Objekte entstanden. \nDie Mail Art Regeln: \nKeine Jury\, kein Return/Rückversand aber alle Arbeiten werden in einem Print- und Online-Katalog unter Namensnennung dokumentiert. Alle Arbeiten werden auch in den Social Media Kanälen der Vereins präsentiert und auf ausgewählten Websites. \nUns erreichten über 100 Einsendungen von Japan bis Brasilien\, von Australien bis Sibirien und natürlich auch aus der sächsischen Region. Viele wirklich sehr bekannte Mail Artisten wie Horst Tress\, wie Ryosoke Cohen aus Japan oder der Altmeister aus der Dresdner Mail Art Gruppe\, deren Tun von der Stasi operativ zersetzt wurde\, Birger Jesch\, sandten uns kleine Meisterwerke. \nUnd natürlich beteiligten sich auch  Künstler der Kunstinitiative „Im Friese“ e.V. \nLassen Sie sich überraschen! \nArt Gallery Flox\nder Kunstinitiative „Im Friese“ e. V. \nFriesestraße 31\n02681 Schirgiswalde-Kirschau \nAusstellungsdauer: 6. September bis 06. Dezember \nÖffnungszeiten: jeweils an den Sonntagen 14 bis 18 Uhr geöffnet und nach Vereinbarung \nOrganisator: Holger Wendland\nMobil: 01573 6 59 99 96\nE-Mail: holger@im-friese.de \nDas Projekt wurde gefördert durch den Mitmachfonds des Freistaates Sachsen und vom Landratsamt Bautzen.
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SUMMARY:Künstler-Dialog: Erinnerung schmeckt süß - Ortsgespräche
DESCRIPTION:Ein Künstler-Dialog mit einer Bodenplastik aus 544 Kilogramm Bonbons des Kunststars Felix González-Torres (1957 – 1996) und den KünstlerInnen Kathrin Christoph ~ Ondine Frochaux ~ Sandro Porcu ~ Jörg Seifert ~ Jo Zipfel Gast: Tom Glöß \nEs darf genascht werden! Keine Angst vor dem Verfallsdatum\, die Bonbons werden extra für uns frisch produziert! \nGeöffnet jeweils Sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung in der ART FACTORY FLOX in Kirschau \nOrtsgespräche sind eine Initiative der Schenkung Sammlung Hoffmann und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit der Kunstinitiative „Im Friese“ e.V. \nDas von der Schenkung Sammlung Hoffmann initiierte Ausstellungsprojekt „Erinnerung schmeckt süß – Ortsgespräche“\, präsentiert zeitgenössische KünstlerInnen und Residenten der Kunstinitiative „Im Friese“ e.V. in einem Dialog mit einem internationalen Meisterwerk von Félix González-Torres (1957-1996) aus der Schenkung. \n„Erinnerung schmeckt süß – Ortsgespräche“ – sind Künstler-Dialoge zwischen einer Bodenplastik aus 544 Kilogramm Bonbons des Kunststars Felix González-Torres (1957-1996) und den KünstlerInnen Kathrin Christoph\, Ondine Frochaux\, Sandro Porcu\, Jörg Seifert\, Jo Zipfel und der von allen beteiligten Künstlern als Gastkünstler eingeladene Tom Glöß. \nKunsthistorisches: \nFélix González-Torres (1957-1996) verwendete für seine Installationen häufig Bonbons. Er schichtete sie zu Bergen\, füllte Raumecken oder formte aus ihnen große Rechtecke auf dem Boden. In Kirschau wird das konzeptuelle Werk „Untitled“ (Placebo – Landscape – for Roni) präsentiert. \nDas Besondere an dem Werk ist seine Veränderung\, die sich über die Laufzeit der Ausstellung vollzieht. Die Arbeit\, die aus kiloweise in goldenes Papier eingeschlagenen Bonbons besteht\, fordert den Besucher zur aktiven Teilhabe an der Kunst auf. Indem er sich an ihr bedient\, sie sogar in sich aufnimmt\, gestaltet er das Werk mit und trägt auf Dauer zu seiner Auflösung bei. Das Verschwinden der Kunst vor den Augen ihrer Betrachter wird zum Sinnbild für den Verlust und die Endlichkeit menschlicher Existenz. \nDie Besucher können Bonbons entnehmen und lutschen. Sie sollten dabei über das Vergehen\, das Verschwinden und den verdrängten Tod nachdenken. Dies war ein Anliegen des jung verstorbenen\, auf Kuba geborenen New Yorker Kunststars\, der in den wichtigsten Museen Amerikas\, Großbritanniens\, Frankreichs\, der Bundesrepublik Deutschland große Ausstellungen hatte und immer noch hat. 2007 bespielte man posthum den amerikanischen Pavillon auf der Biennale in Venedig mit seinen Bonbon-Installationen. \nNicht nur für Kunstinteressierte: \nKunstwerke\, die nichtalltägliche Materialien verwenden\, gibt es viele\, aber im „Tagesspiegel“ schrieb Nicola Kuhn am 12.10 2006 anlässlich der großen Torres-Ausstellung im Hamburger Bahnhof Berlin treffend: „Das Glück besteht aus einem Feld aus Bonbons: glitzernd in goldenem Zellophanpapier verpackt\, unüberschaubar viele\, für jeden liegen sie bereit. Nie war der Hamburger Bahnhof verlockender\, nie hat die Kunst mehr Begehrlichkeit geweckt. Auf exakt 544 Kilogramm beläuft sich das Idealgewicht dieses Eröffnungswerks von Felix González-Torres\, das den Besucher im Entree des Berliner Museums für Gegenwart empfängt. Inzwischen dürfte es einiges verloren haben\, denn kaum jemand kann vorübergehen\, ohne sich zu bedienen.“ \nDas Projekt: \nDie Künstler-Mitglieder des Vereins Kathrin Christoph\, Sandro Porcu und Jo Zipfel und unsere beiden momentan für drei Monate in Residenz- und Atelierräumen arbeitenden Gast-Künstler Ondine Frochaux und Jörg Seifert\, sowie der von allen beteiligten Künstlern als Gast eingeladene Tom Glöß treten in eine Dialog und werden uns eigenständige Positionen auch kontrapunktisch\, aber ganz im Sinne des Themas „Erinnerung schmeckt süß – Ortsgespräche“ präsentieren. \nZusatz/Erweiterung: \nAufgrund des bundesweiten medialen Erfolges und der großen Publikumsresonanz hat sich der Verein entschieden\, die internationale Mail Art-Ausstellung „Putzlappen“ bis zum 6. Dezember zu verlängern. Beide Ausstellungen finden in getrennten Räumen\, aber über einen Zugang statt. \nFoto: © Felix González-Torres\, courtesy of the Felix Gonzalez-Torres Foundation\, Foto: Oliver Killig
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